Impfungen

Impfungen werden seit vielen Jahrzehnten durchgeführt, um gefährlichen Infektionskrankheiten vorzubeugen. Damit stellt das Impfen eine wichtige Säule in der Medizin dar. Nebenwirkungen sind ausgesprochen selten und werden von den zuständigen Behörden penibel registriert. In unserer Praxis werden alle gängigen Impfungen angeboten und durchgeführt.

Seit mehreren Jahren gibt es in Deutschland die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs*). Insbesondere junge Mädchen zwischen neun bis siebzehn Jahren und Jungen zwischen neun bis zwölf Jahren sind angesprochen; zunehmend wird diese Impfung ab einem Lebensalter ab neun Jahren favorisiert. Studien haben belegt, dass es mit Hilfe der Impfung langfristig zu einer Reduzierung auffälliger Vorsorge - Abstriche und somit zu einer Senkung des Gebärmutterhalskrebses kommen wird.

Es sind verschiedene Impfmedikamente verfügbar, die beide gleichermaßen gut vertragen und beinahe identisch verabreicht werden. Wir empfehlen die Impfung mit einem Präparat, das sich gegen neun verschiedene Virustypen richtet und gleichermaßen einen Schutz gegen Condylom-Viren ( Feigwarzen ) bietet.


*) Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs  - allgemeine Informationen

Der Gebärmutterhals ist der untere Anteil der Gebärmutter. Er ist in der Tiefe der Scheide sichtbar. Aus diesem Bereich wird bei der ärztlichen Untersuchung der sogenannte Krebsabstrich entnommen.

Im Gebärmutterhalsbereich treffen verschiedene Zellschichten aufeinander. Deshalb ist dieser Bereich besonders empfindlich. Bestimmte Virustypen, sogenannte Papillomviren, können hier Zellveränderungen bewirken, die in letzter Konsequenz zum Gebärmutterhalskrebs führen können. Andere Papillomviren sind verantwortlich für die Entstehung von Erkrankungen an den äußeren Geschlechtsorganen, z.B. Feigwarzen. Dabei erfolgt die Übertragung der Viren jeweils durch Geschlechtsverkehr.